Wirtschaftspolitik

Ich stehe voll hinter dem grünliberalen Rezept für eine fortschrittliche Wirtschaftspolitik.

Die Zutaten dafür sind ein geregeltes Verhältnis zur EU (Weiterführung der bilateralen Verträge, Rahmenabkommen), Wettbewerb und Unternehmertum, Förderung der Produktivität und Unterstützung der Fachkräfte, Investitionen in Bildung und Forschung, Anstossen von Innovation und Digitalisierung und schliesslich gesunde Finanzen und intelligente Steuern.

Ich stehe für eine liberale Wirtschaftsordnung und einen flexiblen Arbeitsmarkt. Die demographische Entwicklung mit immer mehr älteren Arbeitskräften und weniger Jungen, die auf den Arbeitsmarkt stossen, ist DIE grosse Herausforderung für die Schweiz. Statt nur auf Migration zu setzen, müssen wir das lebenslange Lernen fördern (auch Umschulung älterer Arbeitskräfte fördern), die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken, damit wir die Frauen im Arbeitsmarkt erhalten und anstelle von Teilzeit lieber flexiblere Arbeitsmodelle fördern. Zu den Kernaufgaben des Staates gehört das Setzen von Rahmenbedingungen für einen fairen und freien Wettbewerb und die Korrektur von Marktversagen. Es gilt aber die Eigenverantwortung der Firmen zu stärken. Dies bedeutet auch, dass der Staat vor einem Kollaps einer Grossfirma handelt und nicht unter Druck (siehe Credit Suisse Desaster). Die GLP fordert eine PUK, welche untersuchen soll, was beim Credit Suisse Untergang schief gelaufen ist und wie die Schweiz sich gegen solche Katastrophen in Zukunft wappnen kann.